Es wird serviert ...

10.01.2019

Erik, welche Ziele verfolgt der Vorstand mit der Eröffnungsveranstaltung am 27. Januar?

 

Erik Werny:

Einerseits wollen wir unseren Mitgliedern natürlich den neuen Pächter vorstellen. Außerdem wollen wir Herrn Savelkouls mit einer Gemeinschaftsveranstaltung den Einstieg erleichtern, da er das Restaurant jetzt schnellst möglich öffnen möchte. Nicht zuletzt wollen wir bis dahin einige Veränderungen im Clubhaus vornehmen, worüber wir die Mitglieder informieren möchten. Vielleicht ist bis dahin die eine oder andere Renovierungsmaßnahme schon fertig gestellt.

 

Herr Savelkouls, Sie haben schon einiges an Erfahrung in der Gastronomie- was hat Sie am Golfclub Katharinenhof gereizt?

 

Peter Savelkouls:

Es ist die wirkliche einmalige Lage des Katharinenhofs mit diesem sehr beeindruckenden Blick über die Region bis weit nach Frankreich. Der Reiz liegt jetzt darin, diese Landschaft auch auf den Teller zu bringen … und natürlich auch ins GLAS.

 

Erik, wie läuft bisher die Zusammenarbeit mit dem neuen Pächter Peter Savelkouls?

 

Bisher sind alle Gespräche sehr kooperativ gelaufen. Ich habe schon den Eindruck gewonnen, dass er ein erfahrener Gastronom ist und die Aufgabe mit viel Engagement angeht. Sicher braucht es für ihn und die Mitglieder etwas Zeit zur Eingewöhnung. Herr Savelkouls muss zuerst seine Erfahrung im Betrieb einer Golfgastronomie sammeln. Wenn Mitglieder und Wirt hierfür in der Anfangsphase gegenseitiges Verständnis aufbringen, wird der Laden sicher schnell in Schwung kommen. Auch ich freue mich persönlich auf die Veränderungen und bin gespannt, was die neue Gastronomie alles zu bieten hat. Ein Sonderlob gilt auch Vize Rolf Gabel. Er hat die Vertragsgestaltung, die Abwicklung mit Familie Petrovic und die Übergabe mit viel Aufwand und Engagement durchgeführt.

 

Herr Savelkouls, wo sehen Sie für sich die Herausforderungen und was gibt es Neues in der Konzeption der Gastronomie?

 

Peter Savelkouls:

Es ist als neuer Wirt eines Club immer eine große Aufgabe alle Charaktere und deren Bedürfnisse aus gastronomischen Sicht unter einen Hut bzw. auf eine Karte zu bekommen. Auf jeden Fall werden wir das gastronomische Angebot erweitern: Es wird ein hochwertiges 4 Gänge Businessmenü angeboten mit hochwertigen essensbegleitenden Weinen, z.B. aus den Häusern Knipser u. Haag. Selbstverständlich gibt es auch sehr gute Weinen im Preissegment  von € 16,00 bis € 28,00,  u.a. mehrere biologisch angebaute Weine aus dem Hause Gustavshof für € 19,50.

Wir bieten täglich ein frisches Salatbüffet und es wird ein Tagesgericht angeboten.

Zusätzlich gibt es eine allgemeine Speisekarte die mit Kleinigkeiten und Snacks, aber auch mit leckeren frisch zubereiteten Flammkuchen, Fleisch und Fischgerichten versehen ist. Auch für Vegetarier wird in der Karte gesorgt.

 

Erik, auf welche äußeren Veränderungen können sich die Mitglieder einstellen?

 

Erik Werny:

Natürlich hat jeder Wirt ein eigenes Konzept, das er ja eben beschrieben hat.

Im Clubhaus selbst wollen wir je nach finanziellen Möglichkeiten einige optische Renovierungsmaßnahmen vornehmen, wie zum Beispiel neue Farbegestaltung an der Theke, Deckenanstrich, neue Bestuhlung, Beleuchtung etc.

Beratend unterstützt uns dabei Vereinsmitglied Ingrid Böttcher. Sie hat sich bisher sehr engagiert mit viel Herzblut der Sache angenommen, wofür ich Ihr herzlich Danke.

 

Ingrid, was ist Dir als erstes eingefallen, als Du gefragt wurdest, den Verein bei der  Umgestaltung der Gasträume zu beraten?

 

Ingrid Böttcher:

Zunächst habe ich mich sehr gefreut über das Vertrauen, was mir entgegen gebracht wurde.

Ich habe sehr viel Herzblut für meinen Beruf als Stylistin und werde jetzt auf jeden Fall  unterstützen. Gerne würde ich die Architektur, die etwas in die skandinavische Richtung geht, nutzen und mit Farbnuancen von Farrow & Ball den Scandic Trend, der noch lange nicht vorbei ist,  etwas aufnehmen.

 

Was siehst Du als dringend an, was sind Projekte, die man im Laufe des Jahres angehen sollte?

 

Ingrid Böttcher:

Ich finde es sehr wichtig, dass der Gast direkt eine Veränderung sehen kann,  auf Augenhöhe. Zunächst wäre es toll, wenn es eine neue Bestuhlung der Gastronomie gäbe. Das Lichtsystem zu erneuern, wäre für mich auch  ganz wichtig,  um eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen. Ein Raum sollte richtig ausgeleuchtet  und in Lumen (die Lichtströme ausreichend) gemessen, trotzdem sehr angenehm und  dezent sein. Das ist bei dieser Raumhöhe nicht einfach. Auch eine farbliche Gestaltung von der Theke und den Wänden sehe ich als sehr  wichtig an. Ich hoffe sehr, dass ich gemeinsam mit dem Vorstand eine Lösung finden kann und wir zur Umsetzung kommen können, sicher nicht von heute auf Morgen, aber vielleicht bis Ende März, wenn die Saison beginnt.

Was ich aber auch ganz wichtig finde, ist die Dekoration im Gastbereich. Es muss ein Wohlfühlfaktor entstehen und der Gast möchte eigentlich nicht mehr nach Hause gehen. Wir arbeiten schon fleißig daran und sicherlich wird man bis zum 27.1.2019 schon kleine Fortschritte sehen.

 

 

 

Herr Savelkouls, bisher wurde über Nummern abgerechnet, also jeder  Gast nannte seine  Nummer gegenüber der Bedienung und zahlte beim Verlassen des  Clubs an der Kasse. Geht das so weiter oder arbeiten Sie nach einem anderen System  (Bierdeckel o.ä.)?

 

Peter Savelkouls:

Wir beabsichtigen mit dem Club eine Mitgliederkarte zu erstellen, die wie eine eigene Abrechnungs-bzw. digitale Schlüsselkarte für das Clubhaus sein wird. Bis dahin werden wir es nach alter Art und Weise über den Abrechnungsblock u. "Bierdeckel" in Rechnung stellen.